Schlagwort: Lehre Südburgenland

  • SPAR-Lehre: Wissen, wo’s herkommt

    SPAR-Lehre: Wissen, wo’s herkommt

    Man kennt den Schriftzug von den Einkaufstaschen, die täglich durch das Land getragen werden: „Ich bin ein Steirer“ oder „Ich bin eine Steirerin“. Regionalität ist für Kunden bei SPAR nicht bloß ein Werbeslogan, sondern ein Versprechen, das sie im Supermarktregal suchen – vom Apfel aus dem steirischen Apfelland bis zum Käse aus dem Almenland.

    Damit diese Verbundenheit mit der Region im Verkaufsalltag aber nicht nur auf den Einkaufstaschen steht, sondern auch im Markt gelebt wird, braucht es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Geschichten hinter den Produkten kennen.

    Genau hier setzt ein besonderes Ausbildungsprogramm von SPAR in der Steiermark und im Südburgenland an: Zwölf Lehrlinge haben vor Kurzem ihre dreijährige Zusatzausbildung zu Regionalitätsmanager:innen erfolgreich abgeschlossen. Beim „Tag der SPAR-Lieferant:innen“ in der Grazer Zentrale erhielten sie dafür ihre Auszeichnung.

    Blicke hinter die Kulissen: Vom Bauernhof bis ins Regal

    Eine Lehre bietet heute weit mehr als nur das Erlernen des Routinealltags im Supermarkt. Bei der Qualifizierung zu Regionalitätsmanager:innen geht es darum, Zusammenhänge in der heimischen Lebensmittelwirtschaft hautnah zu begreifen.

    Über drei Lehrjahre hinweg besuchen die Jugendlichen regionale Landwirtschaftsbetriebe und Partnerlieferanten. Sie erleben vor Ort, mit wie viel Arbeit, Wissen und Sorgfalt heimische Produkte entstehen. Dieses Wissen nehmen sie mit zurück in den Markt: Sie gestalten eigene Warenpräsentationen und lernen in praktischen Koch-Workshops, wie regionale Spezialitäten zubereitet werden.

    Das Ziel dahinter ist simpel wie wirkungsvoll: Das Gelernte fließt direkt in das tägliche Gespräch mit der Kundschaft ein, wenn Fragen zu Herkunft oder Zubereitung auftauchen.

    Christoph Holzer, Geschäftsführer von SPAR Steiermark und Südburgenland, bringt den Wert der Ausbildung auf den Punkt:

    „Wer genau weiß, wo unsere Lebensmittel herkommen und welche Menschen dahinterstehen, kann unsere Kundschaft kompetent beraten. Genau dieses Wissen vermitteln wir in der Ausbildung zu Regionalitätsmanager:innen.“

    Ein wichtiger Orientierungspunkt für Eltern

    Für Väter und Mütter, die ihre Kinder bei der Berufsorientierung unterstützen, zeigt dieses Beispiel eine wesentliche Entwicklung der modernen Fachkräfteausbildung: Eine Lehre im Handel ist eine Basis mit vielen persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

    Zusatzqualifikationen wie jene zum Regionalitätsmanager stärken das Selbstbewusstsein der Jugendlichen. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, Fachwissen verständlich weiterzugeben und den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten. Neben der Regionalitäts-Ausbildung bietet das Unternehmen weitere Spezialisierungen – etwa im Feinkostbereich oder zur Finanzbildung in den eigenen Akademie-Klassen in Bad Radkersburg.

    Fakten zur SPAR-Lehre in Steiermark und Südburgenland

    • Lehrstellen: Jährlich stehen rund 100 Plätze in über 10 verschiedenen Lehrberufen zur Auswahl (u. a. Einzelhandel, TANN-Fleischproduktion, Logistik, Büromanagement).
    • Einkommen: Das monatliche Lehrlingseinkommen startet im ersten Lehrjahr bei 1.380 Euro brutto.
    • Prämien: Über die gesamte Ausbildungszeit sind leistungsabhängige Prämien von insgesamt mehr als 6.700 Euro möglich.
    • Karriere: Über interne Weiterbildungsprogramme wie „Next Step“ stehen Absolvent:innen Wege bis zur Markt- oder Abteilungsleitung offen.

    ZUKUNFT MEISTERN gratuliert den zwölf frisch gebackenen Regionalitätsmanager:innen herzlich zum erfolgreichen Abschluss!

    Zusatzqualifikationen wie jene zum Regionalitätsmanager stärken das Selbstbewusstsein der Jugendlichen. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und Fachwissen weiterzugeben. Daran zeigt sich: Berufe verändern sich und bieten heute ganz neue Schwerpunkte – so wie auch moderne Technik bei körperlich anstrengenden Jobs entlasten kann.