Schlagwort: Lehre im Handel

  • Verkaufen bleibt Beziehungssache: Warum der Handelsnachwuchs die Wirtschaft von morgen prägt

    Verkaufen bleibt Beziehungssache: Warum der Handelsnachwuchs die Wirtschaft von morgen prägt

    In der Diskussion um die Zukunft des Handels stehen oft Automatisierung, Digitalisierung und E-Commerce im Vordergrund. Doch der wichtigste Erfolgsfaktor bleibt der Mensch. Das bewies der Junior Sales Champion 2026 am 15. Juni 2026 im Europasaal der WKO Steiermark eindrucksvoll.

    Am Ende eines intensiven Wettbewerbstages sicherte sich Melanie Resch (Roth Modehaus GmbH) den Titel „Junior Sales Champion 2026“.

    Leidenschaft und Authentizität als Erfolgsfaktor

    „Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich es wirklich geschafft habe – ein unglaubliches Gefühl“, freute sich die junge Siegerin unmittelbar nach der Prämierung. Für Melanie Resch ist die Begeisterung für den Beruf der Schlüssel zum Erfolg: „Mode war schon immer meine Leidenschaft – sie unterstreicht die Persönlichkeit.“ Ihr Rat an künftige Generationen: „Bleibt authentisch, bleibt euch treu!“

    Das Stockerl komplettieren zwei weitere Ausnahmetalente: Platz zwei ging an Johanna Putz (Elektrojet Kuterer GmbH), die zusätzlich das Online-Publikumsvoting für sich entschied. Gemeinsam mit Resch wird sie die Steiermark im Herbst beim Bundesfinale in Salzburg vertreten. Den dritten Platz sicherte sich Verena Birnstingl (Österreichische Post AG).

    Siegerehrung des Junior Sales Champion 2026 der WKO Steiermark mit Rainer Rauch, Verena Birnstingl, Melanie Resch, Johanna Putz und Isabella Schachenreiter-Kollerics.

    Der Weg ins Finale: Der Wettbewerb forderte den Jugendlichen einiges ab. Nach einer Vorauswahl via Video-Pitches schafften es die Finalistinnen und Finalisten auf die Bühne. Dort mussten sie in simulierten, zehnminütigen Verkaufsgesprächen nicht nur Fachwissen beweisen, sondern auch spontan auf englischsprachige Kundschaft reagieren und mehrere Kunden gleichzeitig betreuen.

    Das neue Anforderungsprofil: Mehr als nur Freundlichkeit

    Der Wettbewerb macht deutlich, wie sehr sich das Berufsbild im Handel gewandelt hat. Gerhard Wohlmuth, Obmann der Sparte Handel in der WKO Steiermark, betont die strategische Bedeutung einer qualitativen Ausbildung:

    „Unsere jungen Leute arbeiten digital, sprechen Fremdsprachen, kennen ihre Produkte im Detail und schaffen Erlebnisse für die Kundinnen und Kunden. Genau deshalb ist die Lehre im Handel für die Steiermark so wichtig – sie sichert die Qualität im Geschäft und damit auch die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts.“

    Ein solcher Erfolg entstehe laut Wohlmuth nicht über Nacht, sondern im starken Zusammenspiel zwischen engagierten Lehrlingen, vorausschauenden Lehrbetrieben und den Berufsschulen.

    Investition in die Zukunft: Betriebe als Mutmacher

    Besonders in wirtschaftlich volatilen Zeiten, geprägt von Teuerung und veränderten Konsumgewohnheiten, ist die Ausbildung eigener Fachkräfte die beste Zukunftsinvestition für Unternehmen. Das bestätigt auch Rainer Rauch, Geschäftsführer des Roth Modehauses und stellvertretender Spartenobmann:

    „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es umso schöner, engagierte junge Menschen zu sehen, die mit viel Motivation und Schaffenskraft an einer erfolgreichen Zukunft arbeiten. Es macht mich sehr stolz zu sehen, wie vielfältig die steirische Handelslandschaft aufgestellt ist.“

    Der steirische Handel in Zahlen

    Der Handel ist und bleibt ein Beschäftigungsmotor und einer der wichtigsten Ausbilder des Landes:

    • Rund 500 Lehrbetriebe bilden in der Steiermark aktuell aus.
    • An die 2.000 Nachwuchskräfte sind derzeit in Ausbildung.
    • 25 verschiedene Berufsbilder stehen zur Auswahl – von der klassischen Mode- und Lifestyleberatung über Medizinproduktekauf bis hin zu zukunftsträchtigen Sparten wie dem E-Commerce-Management.

    Damit rangiert der heimische Handel als drittgrößter Lehrlingsausbilder in der Steiermark (österreichweit Platz 2) und sichert aktiv das Know-how für die Wirtschaft von morgen.

    Weiterführende Informationen zur Ausbildung: www.lehreimhandel.at

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  • Lehre im Handel: SPAR Lehrlinge führen Filiale in Graz eigenständig

    Lehre im Handel: SPAR Lehrlinge führen Filiale in Graz eigenständig

    In diesem Beitrag erfahren Sie:

    • wie eine Lehre im Handel echte Führungsverantwortung ermöglichen kann
    • was 26 SPAR Lehrlinge in Graz konkret übernommen haben
    • welche Kompetenzen dabei trainiert werden
    • warum solche Projekte für die Berufswahl Ihres Kindes relevant sind

    26 Lehrlinge übernehmen eine SPAR-Filiale in Graz

    Im Rahmen ihrer Lehre im Handel haben 26 SPAR Lehrlinge eine besondere Herausforderung übernommen: Sie führten für mehrere Tage eigenständig den EUROSPAR in der Sackstraße in Graz.

    Das bedeutet:
    Keine Übungssituation. Kein Planspiel. Sondern realer Filialbetrieb.

    Die Jugendlichen organisierten Warenbestellungen, koordinierten Abläufe zwischen den Abteilungen, übernahmen Verantwortung an der Kassa und standen im direkten Kundenkontakt. Begleitet wurden sie im Hintergrund – die operative Führung lag jedoch bei ihnen.

    Solche Projekte zeigen, wie modern eine Ausbildung im Handel heute gestaltet ist.

    Was lernen Jugendliche bei einer Lehre im Handel wirklich?

    Eine Lehre im Einzelhandel wird oft unterschätzt. Tatsächlich vermittelt sie weit mehr als Verkaufstechniken.

    Bei einer Filialübernahme wie in Graz trainieren Lehrlinge:

    Wirtschaftliches Denken
    Wie viel Ware wird bestellt? Welche Produkte verkaufen sich? Wie funktionieren Aktionen?

    Organisation und Struktur
    Dienstpläne, Warenfluss, Zeitmanagement.

    Führung und Teamarbeit
    Wer übernimmt welche Rolle? Wie löst man Konflikte? Wie trifft man Entscheidungen?

    Kommunikation mit Kundinnen und Kunden
    Beratungsgespräche, Reklamationen, Serviceorientierung.

    Diese Kompetenzen sind Grundlagen für spätere Führungspositionen im Handel – und darüber hinaus.

    Einordnung: Wie sich die Lehre im Handel verändert hat

    Viele Eltern verbinden mit einer Lehre im Handel noch immer ein klassisches Bild: Regale einschlichten, kassieren, Ware übernehmen.

    Die Realität sieht heute anders aus.

    Große Handelsunternehmen wie SPAR investieren stark in:

    • Persönlichkeitsentwicklung
    • Projektverantwortung
    • eigenständiges Arbeiten
    • interne Karriereprogramme
    • Weiterbildung bis hin zur Markt- oder Filialleitung

    Eine Lehrlingsausbildung bei SPAR kann damit der Einstieg in eine langfristige Karriere im Einzelhandel sein – nicht nur ein erster Job.

    Was bedeutet das für Eltern?

    Wenn Ihr Kind Interesse an einer Lehre im Handel in Graz oder der Steiermark zeigt, können diese Fragen helfen:

    • Welche Verantwortung dürfen Lehrlinge übernehmen?
    • Gibt es Projektwochen oder Filialübernahmen?
    • Wie sehen die Karrierewege nach der Lehrabschlussprüfung aus?
    • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten werden angeboten?

    Wichtig zu wissen:
    Moderne Lehrbetriebe fördern Selbstständigkeit früh. Verantwortung ist kein Risiko – sie ist Teil des Lernprozesses.

    Rund 100 Lehrstellen sind bei SPAR wieder zu besetzen

    Die Filialübernahme in Graz zeigt, wie praxisnah und verantwortungsvoll eine Lehre im Handel bei SPAR heute aufgebaut ist.

    Gleichzeitig ist sie ein Signal:
    SPAR sucht steiermarkweit aktuell rund 100 Lehrlinge.

    ➡️ „Interessiert an einer Lehrstelle im Handel oder anderen Lehrberufen bei SPAR? Alle offenen Lehrstellen und die Online-Bewerbung finden Sie auf der SPAR Job- und Lehrstellenbörse

    Für Jugendliche bedeutet das:
    Der Einstieg ist möglich.
    Die Perspektiven sind da.
    Die Entwicklungschancen ebenfalls.

    Für Eltern heißt das:
    Wer sich mit dem Thema Lehre im Handel in der Steiermark beschäftigt, sollte jetzt hinschauen – nicht irgendwann.

    Eine Lehre ist kein Kompromiss.
    Sie kann ein strukturierter, begleiteter Einstieg in Verantwortung und Karriere sein.